Rückblick

Ein Feuerwerk der Blasmusik

 Frühjahrskonzert der Blaskapelle Mutterstadt

Mit einem mächtigen Eröffnungsstück begann das Konzert am frühen Abend:   „Concerto d Amore“ war nicht nur ein freudiges Willkommen sondern auch ein bunter Mix von Klassik bis Jazz. Die sanften Töne des Werkes berührten die Zuhörer. Gefühlvoll war auch das nächste Stück. Zart spielten die Euphonien die ersten Zeilen von „Sound of Silence“ bis dann die Trompeten die Melodie übernahmen und später das ganze Orchester einbezogen war. Ein zauberhaftes Klangstück, das wunderbar ankam. Ganz anders ging es dann in dem Stück „Around the world in 80 days“ zu. Mit dem Glockenschlag von Big Ben startete das Rennen. Unter anderem hörte man den indischen Schlangenbeschwörer oder das Trompeten der Elefanten. Mit der Eisenbahn überquerte man den wilden Westen und mit dem Schiff ging es zurück nach Europa. Doch hatte die Zeit gereicht? Die Uhr tickte. Und dann die Erlösung, man hatte es geschafft. Das Konzertante Stück „Slovenia“ führte die Zuhörer zu den Karparten. Gefühlvoll wurde der Freiheitskampf des slowenischen Volkes interpretiert. Mit diesen Klängen entließen die Moderatorin Stefanie Bieri-Wolf und das Orchester die Besucher in die Pause.

„Die Regimentskinder“; mit diesem Stück begann der zweite Teil. Es folgte die Polka „Böhmischer Traum“. Diese Stücke sind typisch für die Blasmusik. Die junggebliebenen freuten sich auf die Hits der70er und 80er Jahre. Die Filmmelodien aus „Gardians of the Galaxy“ sind eine Sammlung von Schlagern wie „Hooked on a feeling“ oder „Cherry Bomb“. Man spürte und sah wie viel Spaß die Musiker bei dem Stück hatten. Fetzig ging es weiter mit „Walking on Sunshine“. Mit „Music“ von John Miles kam noch einmal das ganze Spektrum von leise und einfühlsam bis zu mächtig und laut. Filmmelodien hörte man aus „Moment for Morricone“ Hier kamen die alten, berühmten Western zu Gehör.

Das Publikum forderte mit mächtigem Applaus eine Zugabe die gerne gewährt wurde. Mit „Amazing Grace“ verabschiedeten sich die Musiker. Das Orchester unter der Leitung von Thomas Zelt hatte wieder ein tolles Konzert geboten. Nicht nur die abwechslungsreiche Musik, auch die Altersspanne über drei Generationen zeigten was alles möglich ist.